Systemherausfordernde Hilfen

Themenreihe der SVBB

Galerie am Schlossplatz
Ausstellung: Es fehlt noch der Kaktus
Vernissage: 22.2.26
Geöffnet Do., Fr. und So 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Cornelia Groß
Cornelia Groß, geboren 1973 in Berlin, studierte von 1991-1995 Kommunikationsdesign an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin
und von 1995-2001 Malerei an der Burg Giebichenstein in Halle/ Saale.
Sie lebt und arbeitet seit 2001 freischaffend in Berlin.
2001-20 03 Aufbau- und Graduiertenstudium an der Burg Giebichenstein Halle/ Saale
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Cornelia Gross ist eine Sammlerin, alles wird für sie Material: Gefundenes, Gesehenes, Gelesenes, Erlebtes.
Ihre Arbeitsweise ist vielschichtig. Sie malt, zeichnet, collagiert, druckt. Ungewöhnliches und Überraschendes bringt sie in neue Zusammenhänge.
Das Spiel und das freie Assoziieren sind bedeutsam.
Im alltäglichen Leben taucht Untergegangenes wieder auf, Unbewusstes wird sichtbar, fühlbar, Rätselhaftes erscheint.
Teilt sie etwas über sich oder über uns mit?
www.instagram.com/corneliagrossmalerei
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Marton Des
Ich bin ein in Berlin lebender Maler, Zeichner und Autor, der die Grenzen menschlicher Erfahrung mit einem spielerischen und neugierigen Blick erkundet.
Meine Arbeiten verbinden Tradition mit Rebellion, Einfachheit mit Komplexität und Humor mit Sensibilitat.
Ich sammle visuelle Fragmente der Welt, die ich durch Umdeutung, Kommentierung und Transformation in ein persönliches, poetisches Archiv verwandle.
galerie.
https://www.instagram.com/desmarton/
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Roland Koletzki
Meine Malerei zeigt Menschen in Momenten kontrollierten Kontrollverlusts.
Die Figuren wirken, als hätten sie eine Rolle übernommen, deren Regeln ihnen nie ganz erklärt wurden. Sie bewegen sich durch Räume, die mehr Denkzustände als Orte sind.
Ich male Körper als Behauptungen und Gesichter als offene Fragen. Identität erscheint dabei weniger als stabile Größe, sondern als provisorisches Arrangement – zusammengesetzt aus Gesten, Haltungen, Kleidung, Rollen und gelegentlichen symbolischen Requisiten. Die Umgebung ist selten verlässlich: Farben übertreiben, Räume kippen, Logik macht Pausen.
Farbe fungiert als Argument, nicht als Dekoration. Sie überzeichnet, widerspricht und verschiebt Bedeutungen.
Die Bilder erzählen keine abgeschlossenen Geschichten. Sie verhalten sich wie visuelle Gedankensplitter – ernsthaft, absurd und mit einem gewissen Widerstand gegen eindeutige Antworten.
https://www.instagram.com/rolandkoletzki/
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